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Ernüchternd: Essence Paper Print Manicure

Wie der Titel bereits verrät, lässt dieser Post auf nichts gutes hoffen. Auf den ersten Blick hat mich die Essence Paper Print Manicure aus dem neuen Sortiment sehr angesprochen. Eine Review  von dem ganzen Desaster „Nail Art“ by Essence wird nun erfolgen…
Nun ja, zwischenzeitlich finde ich Nageldesigns ja ganz witzig und abwechslungsreich. Um so erfreudiger war es für mich, als ich vor dem neu sortimentierten essence Regal stand und die Paper Print Manicure entdeckte. Zuhause hieß es dann gleich „ran an die Bouletten“, neue Produkte müssen ja schließlich sofort ausprobiert werden. 
Für die Anwendung benötigt man folgende Dinge…
1.  Die Paper Print Transferlösung mit der das Paper Print befeuchtet werden soll.

Kostenpunkt: 1,75€

2.Das Paper Print Papier, dessen Muster dann mittels der Transferlösung auf den Nagel übertragen werden soll. Ich habe mich hier für die Variante 04 live laugh love entschieden welche, wie alle weiteren Varianten auch, über sechs verschieden Muster verfügt. 
Kostenfaktor: 1,25€
Und das sagt Essence zu der Paper Print Manicure: Mit der paper print manicure wird echtes, bedrucktes Zeitungspapier auf die Nägel transferiert. Die Nägel in zwei Schichten mit einem hellen Nagellack lackieren. Ein Stück Zeitungspapier abtrennen, mit Transferlösung bestreichen und kurz an den Nagel drücken. Danach mit einem Top Coat versiegeln – fertig! Erhältlich in insgesamt vier verschiedenen Varianten mit je sechs Designs und einer Transfersolution.
Hört sich easy an, na dann mal los! Tisch ist gedeckt, alles vorbereitet, alles wird gut.
Wie von Essence befohlen, habe ich zunächst zwei Schichten Nagellack aufgetragen und gut trocknen lassen (2 Std. waren es bestimmt). Benutzt habe ich dafür den Essie Fiji. So Papier geschnitten, Transferlotion aufgetragen, ab auf den Nagel und mit einem Wattepad angedrückt.
Vorsichtigt das Papier vom Nagel gelöst und siehe da… Tadaa, nichts ist haften geblieben. 
– Hmmm … komisch…hab ich was falsch gemacht? – Erneut die Gebrauchsanweisung gelesen… probierst es einfach noch mal! Und wieder und wieder und wieder. Ich habe häufiger (ca 5-6 mal) das Papier mit der Transferlösung bestrichen, um sicher zugehen dass es auch wirklich gut durchfeuchtet ist. Denn diese trocknet verhältnismäßig schnell.  Außerdem habe ich die getrocknete Folie dann noch mal mit der Lösung bestrichen, ansonsten hätte ich sie gar nicht mehr abbekommen. Die war bombenfest.
Bis ich dann endlich, nach dem gefühlten 20ten mal, etwas auf dem Nagel hatte. Wenn auch nur in geschwächter Form, aber immer hin. Der zweite Nagel war dran und die Prozedur ging von vorne los, genau die gleiche wie beim ersten Nagel. Ok auch geschafft, den dritten dann auch ‚irgendwann‘. Bei den restlichen zwei Nägeln wollte es mir dann gar nicht gelingen. Teilweise blieb was hängen sah aber so furchtbar aus, dass ich sie komplett ablackieren und neulackieren musste. 
Gut den Kaffee hatte ich dann erst mal auf. Immerhin hatte mich das ganze von Mittag bis Abend auf Trab gehalten. Nicht das meine Toleranzgrenze irgendwie zu niedrig wär, aber irgendwann ist auch mal gut. Beide Nägel neu lackiert, ab ins Bett – Neuer Tag neues Glück!
Am nächsten Morgen hat es dann auch gleich geklappt. Ob es vielleicht daran lag, dass der Nagellack die ganze Nacht trocknen konnte. Ich weiss es nicht, meine Methode vom Vortag hatte ich jedenfalls beibehalten. Diesmal gab es dann das Problem, das Papier nicht volständig von Nagel lösen zu können. Zu fest oder zu lange gedrückt? Ich weiss nicht woran es diesmal gelegen hat. Naja eine Schicht Klarlack drüber und fertig. 
Und nun zum Ergebnis: Wirklich zufrieden bin ich damit nicht, wenn ich bedenke wie viel Zeit und Nerven es mich gekostet hat. Naja dennoch war ich ehrgeizig genug, zumindest eine Hand ansatzweise mit Mühe und Not irgendwie fertig zu stellen. Von schön ist dabei nicht einmal die Rede. Ich finde das Ergebnis sehr ungleichmäßig. Für die andere Hand hätte ich, aufgrund der vielen Fehlversuche, nicht mehr das gleiche Muster verwenden können. Denn dieses ging für die fünf Finger vollständig drauf. Nun laufe ich mit einer (schlecht-) designten Hand rum.
Fazit = Fehlkauf!
Ich weiss nicht woran es gelegen hat, dass das Design nicht richtig übertragen werden konnte. Vielleicht liegt es an mir und meiner Durchführung, vielleicht auch wirklich am Produkt. Ich habe alle Nägel, bis auf die Trocknungszeit der beiden letzten, gleich behandelt. Mal hats geklappt (wenn auch nicht sonderlich schön) und mal nicht (was überwiegend der Fall war). Insgesamt hat sich das Ganze für mich jedenfalls nicht gelohnt. Zum einen wegen des zeitlichen (-und nervlichen) Aspektes, zum anderen wegen dem nicht sonderlich schönen Ergebnis. Da kann ich besser beim Stamping bleiben, das gelingt (so gut wie) immer, sieht toll aus und geht auch deutlich schneller. 

Habt ihr Ehrfahrungen mit dem Paper Print Manicure? Hat es bei euch funktioniert oder hattet ihr ähnliche Probleme? Vielleicht habt ihr ja auch den ultimativen Tip für mich, wie es besser gelingen kann.Lasst es mich wissen!

LG Bib

11. Dezember 2013

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2 Kommentare

  • Schade, dass es so schlecht funktioniert. Ich habe das vor einiger Zeit mal selbst mit 95%igen Alkohol und einer normalen Zeitung probiert und das hat richtig gut geklappt. Dann lieber kein Geld ausgeben :) Naja da kann ich wenigstens sparen, denn das Set stand eigentlich auf meiner Wunschliste.

    Liebe Grüße Lisa

  • Ich weiß auch echt nicht woran es gelegen hat. Das mit dem Zeitungspapier habe ich auch schön gehört aber noch nie selber ausprobiert. Also wenn das so gut funktioniert kannst du dir das Geld für das Paper Print Manicure sparen, es sei denn du bekommst es besser hin ;D

    LG
    Bib

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