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Frische Pfefferminze [Food]

Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz: Erst neulich war ich in einem der zahleichen Campus-Cafes, sitze gemeinsam mit meinen Kommilitonen in Arbeit am Entwurf unserer bevorstehenden Seminargestaltung und beobachte einige meiner Mitstudenten beim Schlürfen eines grünen Krautes. Und ich muss zugeben es sah äußerst interessant aus, das krautgrüne und dampfende Getränk. Nicht nur hier, sondern auch  in weiteren Cafes entnehme ich den Speisekarten immer häufiger das Angebot frischen Pfefferminztees. Dieser gewinnt wohl zunehmend an Beliebtheit. Als ich dann neulich im Supermarkt vor der Gemüsetheke stand und mir die frische Minze ins Auge sprang, dachte ich natürlich sofort an meine pfefferminzteetrinkenden Mitstudenten und konnte nicht anders, als mir ein Bund mitzunehmen um dieses zu Hause mal nach zu bräuen. Und da sich das Ganze als ziemlich lecker herausstellte, dachte ich mir euch in diesem kleinen Post davon zu berichten.

Frische Pfefferminze

 

Kleiner Exkurs

Natürlich ist Pfefferminztee seit eh und jeh in unserem Bewusstsein, man trinkt ihn zur Genesung wenn uns mal wieder eine Erkältung erschlagen hat. Aber auch in anderen Bereichen wird Pfefferminze als Heilpflanze sehr hoch geschätzt. Sie wird vorzugesweise bei Beschwerden der Galle, Magen-Darm-Beschwerden aber auch bei Migräne- und Erkältungskrankheiten eingsetzt. Zudem wird der Pfefferminze eine antivirale Wirkung nachgesagt.

Aber Pfefferminze ist auch mehr als nur eine Heilpflanze! In manchen Ländern gilt sie als Nationalgetränk, wird aufgrund extremer Hitzebedingungen zur Abkühlung getrunken, wird aber auch als Zeichen der Gastfreundschaft gedeutet. Minze gibt es in vielerlei Sorten und Gattungen und sie ist somit vielseitig einsetzbar. Insbesondere als Tee- und Gewürzpflanzen gewinnen diese an Bedeutung. Sorten wie Zitronenminze, Apfelminze aber auch Basilikumminze sind Minzen, welche auf geschmackliche Ähnlichkeiten mit anderen Pflanzen verweisen. Sie werden also nicht nur getrunken, sondern eigenen sich auch für Zubereitung von Speisen wunderbar und verschaffen diesen einen erfrischend-minzigen Kick.

Die Teezubereitung ist ganz einfach und absolut unkompliziert. Ich habe für ein großes Glas ca 2-3 Stängel unter fließend Wasser abgespült und sie in mein Teeglas gegeben. Die Menge kann nach Minzart und eigenen Geschmacksvorlieben variieren und ihr solltet euch vielleicht an die Dosis herantasten. Manchen reichen 2-3 Blätter, meine Minze ist jedoch nicht so geschmackstintensiv, so dass ich auf jeden Fall mehr benötige.

Das Wasser habe ich dann abgekocht, die Temperatur etwas abkühlen lassen und das Glas befüllt. Man kann den Tee ziehen lassen und die Minze dann entnehmen. Mich stört diese jedoch nicht und ich lasse sie einfach im Glas, was ich außerdem optisch noch ganz ansehnlich finde.

Ungesüßt, mit Zucker oder einem Löffel Honig einfach genießen. Frischer Pfefferminztee ist vom Geschmack um Längen besser als seine getrockneten Brüder und Schwestern aus den kleinen Beutelchen. Erfrischend, belebend und lecker. Probiert es mal aus ;)

So ich hoffe ich habe euch mit meinem kleinen Pfefferminztee-Exkurs nicht gelangweilt. Ich als richtige Teetante habe damit ein ganz tolles Geschmackerlebnis erfahren dürfen. Manchmal sind es wirklich die einfachen Dinge, die neu entdeckt werden müssen und an denen man dann gefallen findet. Insofern hoffe ich, dass ihr hier eine kleine Anregung findet und sich euch das nächste mal, wenn ihr vor frischer Pfefferminze im Supermarkt steht, dieser Post in Erinnerung ruft :)

LG Bib ♡

24. November 2014

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